Terrorismus nicht auf das Sachrisiko reduzieren

Risiko ManagementGeopolitische Risiken bleiben im Fokus, wie die aktuelle CFO-Umfrage von Deloitte bestätigt. Anschläge mit terroristischem Hintergrund haben die Risikobeurteilung in vielen Unternehmen beeinflusst. Massnahmen zur Risikobegrenzung werden ergriffen. Der Fokus beim Risikotransfer wird grösstenteils auf die Sachrisiken gelegt. Doch ein Anschlag kann weitgreifendere Auswirkungen haben, welche vielleicht noch nicht ausreichend adressiert sind. Entscheidungsträger wiegen sich allzu oft in falscher Sicherheit.

Gefahren analysieren und reduzieren

Eine systematische Analyse der politischen Risiken und insbesondere der Terrorgefahr ist unabdingbar. Anhand der Erkenntnisse sind sinnvolle Risikominderungs-Massnahmen zu treffen. Neben baulichen und technischen, sind auch organisatorische Massnahmen zu ergreifen. Dazu gehört, sich auf ein mögliches Ereignis vorzubereiten und sinnvollerweise einen Notfallplan zu erarbeiten. Bei Bedarf ist ein geeigneter Risikotransfer zu vereinbaren.

Richtigen Versicherungsschutz sicherstellen

Beim Terrorismusrisiko ist das Augenmerk neben den klassischen Sachrisiken auch auf weitere Gefahren zu richten. Ein Unternehmen kann nach einem Anschlag durchaus mit Haftpflichtforderungen konfrontiert werden, wenn z.B. eine Terrorwarnung ignoriert oder vermeintlich falsch adressiert wurde. Weiter sind auch Personenrisiken nicht zu vernachlässigen, denn die Mitarbeitenden können bei einem Ereignis am Standort oder auf einer Geschäftsreise verletzt werden. Zuletzt sind auch indirekte Auswirkungen einzubeziehen (wenn z.B. ein Lieferant, Kunde oder die Logistikkette vom Ereignis betroffen ist).

Der Versicherungsschutz ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich ausformuliert und kann für Ereignisse, die im Zusammenhang mit Terrorismus stehen, Einschränkungen aufweisen. So lohnt es sich, die Policen auf mögliche Schwachstellen hin zu analysieren und bei Bedarf notwendige Anpassungen vorzunehmen.

Tipps vom Experten

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  1. Gehen Sie die Problematik proaktiv an und schützen Sie so Unternehmen, Mitarbeitende und schlussendlich Ihre Reputation
  2. Analysieren Sie die für Ihr Unternehmen relevanten Gefährdungen
  3. Entwickeln Sie einen einfachen, aber zielgerichteten Notfallplan
  4. Halten Sie den Notfallplan aktuell und instruieren Sie die relevanten Personen regelmässig
  5. Überprüfen Sie Ihre Versicherungslösungen auf mögliche Einschränkungen und nehmen Sie bei Bedarf notwendige Anpassungen vor

Fallstricke

  • Der Versicherungsschutz sieht Einschränkungen vor
  • Der Notfallplan ist nicht aktuell bzw. die relevanten Personen sind nicht ausreichend informiert

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