Obligatorische Unfallversicherung: Sind Sie noch richtig eingestuft?

Unternehmen werden in der obligatorischen Unfallversicherung (UVG/SUVA) anhand der Art des Betriebes und ihren Verhältnissen eingestuft, wobei Artikel 92 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) festhält, dass die Prämien dem Risiko entsprechen müssen. Die Risikogerechtigkeit einer Prämie hängt jedoch nicht nur vom Risiko des einzelnen Betriebes ab, sondern auch von gewichteten Durchschnitten der Schadenerfahrung und von den Kosten des Kollektivs des Versicherers. Dadurch können risikogerechte Prämien für denselben Betrieb bei zwei Versicherern unterschiedlich hoch sein.

Wie kann ein Unternehmen in den Genuss von tieferen Prämien gelangen?

Obwohl der Gesetzgeber vieles vorgibt, haben die Versicherer gewisse Möglichkeiten die Prämien bei gutem Schadenverlauf und bei tieferen Kosten des Kollektivs attraktiver zu gestalten. Hier gibt sicherlich eine Ausschreibung einen guten Überblick. Dies ist für Unternehmen, welche der SUVA unterstellt sind, keine Option. Die SUVA hat jedoch vor kurzem angekündigt, dass die Prämien per 2013 erneut gesenkt werden können. Von einer Reduktion werden rund 50 Prozent der Kunden profitieren.

Eine weitere Möglichkeit, eine tiefere Prämie zu erzielen, liegt in der Einstufung. Gerade in Zeiten von Veränderungen lohnt es sich auch «Bewährtes» zu hinterfragen. Eine Veränderung bei der Betriebsart und in den Betriebsverhältnissen kann sich positiv (aber auch negativ) auf die Einstufung und Prämienberechnung auswirken. Obwohl Veränderungen grundsätzlich meldepflichtig sind, werden diese nicht selten vernachlässigt.

Eine Überprüfung der Einstufung durch einen neutralen Spezialisten zahlt sich aus. consulas – Ihr zuverlässiger Berater – kann Ihnen rasch und unkompliziert sagen, ob es für Ihr Unternehmen ein Sparpotenzial gibt. Melden Sie sich bei uns ganz unverbindlich. Wir von consulas freuen uns auf Sie.

 

 

 

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