Werden die Versicherungsprämien in der Schweiz bald steigen?

Nach den verheerenden Naturkatastrophen im letzten Jahr mit Erdbeben in Japan und Neuseeland, den Überschwemmungen in Australien und Thailand sowie den Tornados in den USA (um nur einige zu nennen) haben sich die Rück- und Erstversicherungsprämien für Risiken in diesen Gebieten massiv verteuert. Wie sich zeigt, geht dieser Trend auch im Jahr 2012 weiter. Die Versicherungswirtschaft hat die Schäden zwar relativ gut abgefedert, jedoch gibt es Anzeichen, dass diese das Preisniveau, das sich in den letzten Jahren stark nach unten entwickelt hat, «korrigieren» wollen.

Wegen des starken Wettbewerbs in der Schweiz konnten die Versicherer bisher nur partiell Erhöhungen durchsetzen, insbesondere bei negativ verlaufenden Policen oder für Naturgefahren in betroffenen Gebieten. Doch der Druck der Rückversicherer die Prämien generell zu erhöhen bleibt konstant, zumal diese die Margen verbessern wollen. Deshalb werden wohl auch die Erstversicherer über kurz oder lang die Prämien erhöhen müssen.

Kann ein Unternehmen dagegen Vorkehrungen treffen?

Auf jeden Fall kann man eine böse Überraschung vermeiden. Zwar kann man sich einem generellen Trend nicht ganz entziehen, jedoch können die Auswirkungen minimiert werden. Der Faktor Zeit, sowie gute und vollständige Unterlagen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daher empfiehlt es sich rasch zu handeln und eine gute Erneuerungsstrategie zu entwickeln. Gelingt es, das Risiko mittels solider Unterlagen positiv darzustellen, so hat dies auch bei schwierigeren Marktbedingungen einen vorteilhaften Einfluss auf die Bewertung und letztendlich den Preis.

consulas – Ihr zuverlässiger Berater – kann Sie bei der Erarbeitung der Strategie unterstützen und dadurch helfen unnötige Mehrkosten zu vermeiden. Melden Sie sich bei uns ganz unverbindlich. Wir von consulas freuen uns auf Sie.

 

Einflussfaktor Wechselkurs
Sollte sich der Schweizer Franken aufgrund einer möglichen weiteren Intervention der Schweizerischen Nationalbank abschwächen, so hat dies direkt oder indirekt einen Einfluss auf die Versicherungskosten. Dies nicht nur bei Policen, die in Euro, Pfund oder US Dollar ausgestellt werden, sondern auch in Fällen, bei denen der Versicherer die Prämie in Schweizer Franken umrechnet (zum Beispiel bei einer Police abgeschlossen bei Lloyds in London) oder wo die Rückversicherungsprämien in Euro, Pfund oder US Dollar abgeführt werden.

 

 

Print Friendly, PDF & Email