Versicherung von Niederlassungen im Ausland – Compliance bei Internationalen Programmen

Viele Schweizer Unternehmen sind seit Jahren mit Niederlassungen im Ausland vertreten. Dieser Trend wird sich, nicht zuletzt wegen des starken Schweizer Frankens, weiter verstärken.

Der Artikel zu «Auswirkung von globalen Naturkatastrophen auf Schweizer Unternehmen» zeigt, dass im Ausland zusätzliche, versicherbare Risiken zu berücksichtigen sind und daher ein spezielles Augenmerk den Versicherungen zu widmen ist. Neben der Abdeckung der neuen Risiken, gilt es für Niederlassungen im Ausland aber auch lokale Steuern und Gesetze in Bezug auf «Gruppen-Versicherungen» zu berücksichtigen. Der Europäische Gerichtshof hat 2001 im «Kvaerner-Urteil» entschieden, dass lokale Steuern abgeführt werden müssen, auch wenn die Versicherungsprämie durch das Mutterhaus im Ausland beglichen wurde.

Dieses Urteil hat eine gängige Praxis bei Internationalen Versicherungsprogrammen in Frage gestellt. Die Versicherungsindustrie hat darauf reagiert und das Thema Compliance bei globalen Versicherungsprogrammen thematisiert und erste Lösungsansätze präsentiert. Aufgrund der Komplexität, insbesondere durch lokale Gesetze mit teils grossen Interpretationsspielräumen, gibt es keine perfekte Lösung.

Die Verantwortung für die Einhaltung von Gesetzen und die Abführung von Steuern liegt in der Regel bei den Unternehmen. Daher sind diese gut beraten, wenn die individuelle Situation unter Berücksichtigung der involvierten Länder überprüft und eine vernünftige Risikotransferlösung erarbeitet und umgesetzt wird. Unter Umständen kann sich für gewisse Länder eine individuelle Versicherungslösung ausserhalb der «Gruppen-Versicherungen» lohnen.

consulas – Ihr zuverlässiger Berater – kann Sie bei der Überprüfung und der Erarbeitung einer vernünftigen Risikotransferlösung unterstützen. Melden Sie sich bei uns ganz unverbindlich. Wir von consulas freuen uns auf Sie.

 

Print Friendly, PDF & Email